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Kontakt

DRK Stadtverband
Würselen

Sebastianusstraße 25
52146 Würselen

Tel.: 0172 2402580

info[at]drk-wuerselen[dot]de

Abstimmung zugunsten gemeinnütziger Vereinsarbeit.

Der DRK Stadtverband Würselen hat vielfältige Aufgaben. Unsere Finanzierung ist dabei genauso vielfältig wie unsere Arbeit. Einzig der Bereich Katastrophenschutz wird aus Fremdmitteln teilweise refinanziert. Anders ist dies bei unseren anderen ehrenamtlichen Aufgaben, wie unsere Jugendarbeit, die Aus- und Fortbildung unserer Helfer oder auch die Möglichkeit allen ortsansässigen Vereinen, gegen eine kleine Spende einen Sanitätsdienst für Ihre Veranstaltung stellen zu können. Dies alles ist kostenintensiv, wird aber nahezu vollständig aus Spenden finanziert. Um diese Arbeit weiter leisten zu können, brauchen wir Ihre / Eure Hilfe.

Der DRK SV Würselen nimmt an der Aktion "Du und dein Verein" der ING-DiBa teil, hierbei kann jeder abstimmen.

Bereits seit 2011 fördert die ING-DiBa regelmäßig das Ehrenamt und die gemeinnützige Vereinsarbeit in Deutschland mit 1 Mio. € pro Aktion. Einfach auf der Homepage www.ing-diba.de/ueber-uns/aktionenhttp://ww.ing-diba.de/ueber-uns/aktionen nach dem DRK Stadtverband Würselen suchen und für uns abstimmen.

Einfacher geht´s hier! 

Bereits jetzt möchten wir uns für die tolle Unterstützung bedanken!!!

Helfen sie uns helfen!

Das Leben wird immer teurer. Diese Erkenntnis trifft auf uns alle zu. Leider auch auf eine ehrenamtliche Bereitschaft des Deutschen Roten Kreuzes.

Zur Erfüllung unserer satzungsgemässen Aufgaben ist einiges an Aufwand nötig. Hierzu zählen u.a. die Anschaffung von Übungs- und Ausbildungsmaterialien, die Einkleidung unserer Helfer oder die Anschaffung und Unterhaltung unserer Ausrüstung. Wie in allen spezialisierten Bereichen, schlägt der Kostenteufel natürlich auch im medizinischen oder technischen Bereich ganz besonders zu. Zur Erfüllung der Anforderungen und Normen muss schon einiges an Ausgaben aufgewendet werden.

Da wir als Ortsverein im DRK uns nahezu ausschließlich über Spenden finanzieren, freuen wir uns sehr, einen Würselener Geschäftsmann gefunden zu haben, der uns in seinem Geschäft eine Sammelplattform bietet. Der REWE Helmut Nepomuck in Broichweiden unterstützt uns ab sofort mit einer Sammelaktion. Getreu dem Motto "Geben Sie uns den Rest" können Sie Ihren Pfandbon zu unseren Gunsten im Markt lassen. 
Das ganze geht ganz einfach: Pfand in den Automaten stecken, Pfandbon entnehmen, gut drauf aufpassen, an der Kasse dem Kassierer / der Kassiererin geben oder einfach selbst in die Sammelbox stecken. Fertig! 
So einfach kann Gutes tun sein.

Seien Sie sicher, jeder gespendete Euro kommt da an wo er gebraucht wird. 


Wir bedanken uns bereits jetzt, beim Team REWE Nepomuck und allen eifrigen Spendern.

Nicht gaffen, sondern helfen!

Leider sinkt die Hemmschwelle sich am Leid anderer zu ergötzen immer weiter. Immer wieder werden Helfer bei ihrer Arbeit durch Gaffer behindert. 

Setzen Sie ein Zeichen, helfen Sie selbst oder unterstützen Sie unserer ehrenamtliche Arbeit.

DRK Landesverband Nordrhein ehrt Flüchtlingshelfer

Seit den ersten Einsätzen zur Bewältigung des, vornehmlich aus den syrischen Kriegsregionen entstammenden Flüchtlingsstroms, ist mittlerweile ein ganzes Jahr vergangen. In der Zwischenzeit ist viel geschehen. Unser Weltbild hat sich mit den Geschehnissen der vergangenen Monate doch leider sehr verändert oder auch verändern müssen. Dank der sozialen Medien werden Diskussionen über das Thema Flüchtling auf immer niederträchtigere und perfidere Art und Weise geführt. Oftmals liegen diese Auswürfe fernab jeder Realität, werden jedoch gerne geglaubt.

Wir als Deutsches Rotes Kreuz stehen heute wie damals hinter der Entscheidung, den Rotkreuzgedanken nicht nur zu denken, sondern auch zu leben. Für uns geschieht dies aus Liebe zum Menschen.

Ganz besonders freuen wir uns, dass gerade unsere Bereitschaft bzw. Teil der Einsatzeinheit so eine hervorragende Arbeit in der, zu Beginn durch uns betreuten Flüchtlingsunterkunft im Helleter Feldchen in Würselen geleistet hat. Noch Wochen und Monate später war unser Einsatz in aller Munde. Zusätzlich konnten die Würselener Rotkreuzler die Arbeit unserer Kameraden in weiteren Flüchtlingsunterkünften in der StädteRegion tatkräftig unterstützen.

Nun ist es für uns endlich an der Zeit gewesen persönlich danke zu sagen. Im Rahmen einer Feierstunde im Würselener Rathaus konnten der Vorsitzende des DRK SV Würselen und gleichzeitig Würselens Bürgermeister Arno Nelles, die Bereitschaftsleiterin Sandra Bergrath und der Zugführer der 1. Einsatzeinheit der StädteRegion Aachen Sascha Bergrath ihren persönlichen Dank und auch den Dank des DRK Landesverband Nordrhein ausdrücken. Der Dank wurde mit einer Verleihung der Ehrennadel „Flüchtlingshilfe“ des DRK Landesverbands Nordrhein e.V. verbunden.

Geehrte wurden: Leo Nacken, Willi Woll, Rolf Moetz, Uwe Krinks, Uwe Gehlich, Désireé Eschweiler, Simon Seifert, Domenik Glum, Henrik Schmidt, Daniel Eckert, Dirk Hermanns, Holger Rieks, Sascha Bergrath, Sandra Bergrath

Endlich wieder Jugendarbeit beim DRK Würselen

Foto: DRK Würselen

Nach langer Abstinenz finden wieder Jugendrotkreuz Gruppenabende in Würselen statt. Bei der Kick-off Veranstaltung nach mehrjähriger Auszeit ohne eine JRK-Gruppe, konnten die neue JRK-Leiterin Carmen Nüßlein und ihr Stellvertreter Henrik Schmidt zwei der ersten neuen Mitglieder begrüßen. 

Ab sofort findet an jedem Donnerstag Abend (außer an Feiertagen) von 18:30 bis 20:00 Uhr der Gruppenabend statt. Interessierte Kids und Jugendliche zwischen 10 und 17 Jahren sind herzlich in unsere Unterkunft in der Sebastianusstr. 25 in Würselen eingeladen. 

Ebenfalls wurde mit Reanimation des JRK, eine dem JRK angehörige Gruppierung wiederbelebt. Die Notfalldarstellung, früher auch realistische Unfalldarstellung genannt, hat ebenfalls eine neue Leiterin. Janina Königs wird zukünftig, gemeinsam mit den Mitgliedern des JRK die Darstellung von Erkrankungen und Verletzungen aller Art zu Übungszwecken durchführen.

Interesse am Jugendrotkreuz oder der Notfalldarstellung? Weitere Infos gibt es so:

per Mail: JRK[at]DRK-Wuerselen[dot]de oder mobil unter: 01525-2980891 und natürlich bei den Gruppenabenden immer Donnerstags in unserer Unterkunft. 

Wir freuen uns auf euch.

 

 

 

Neuer Zugführer der ersten Einsatzeinheit der StädteRegion Aachen

Sascha Bergrath Zugführer
Bild: Bereitschaft Würselen

 

Mit dem Tod, des langjährigen Zugführers der ersten Einsatzeinheit der StädteRegion Aachen im September des vergangenen Jahres, ging eine Ära zu Ende. Manfred Engels war 14 Jahre lang Zugführer der Einsatzeinheit und 21 Jahre lang Bereitschaftsleiter der Bereitschaft Würselen. Schon im vergangenen Jahr wurde die Zugführung durch die beiden Stellvertreter Michel Engels (Ortsverein Alsdorf) und Sascha Bergrath (Stadtverband Würselen) unterstützt. Mit der Ernennung von Sascha Bergrath zum Zugführer und Michel Engels zum stellv. Zugführer wurde nun die Nachfolge und weitere Führung der Einsatzeinheit geregelt. Wir wünschen beiden eine erfolgreiche Ausübung ihrer Tätigkeit.

Im Anschluss an die Ernennung, feierten die Helfer der Bereitschaft Würselen, in ihrer Unterkunft bei einem originellen Stück Kuchen. 

 

 

Auch bei uns ist Karneval zuende

So geht auch für uns mit dem Würselener Tulpensonntags-Zug wieder eine närrische Session zu Ende. Die Würselener Tollitäten konnten den Wettergott in Zaum halten, sodass wir alle weitestgehend trocken in der Aula des städtischen Gymnasiums ankommem konnten. Wir bedanken uns beim Kommitee Würselener Karneval, dem 1. Würselener Karnevalsverein und der KG Au Ülle für die tolle Zusammenarbeit. Es war wieder eine tolle Zeit. Dem Stadtprinzenpaar Prinz Micha I. und Prinzessin Hildi I. und allen Jecken wünschen wir eine erholsame Zeit in den "post-karnevalistischen-Tagen".

Unser verbliebenes Team auf der "after-zoch-party" verbrachte noch einen ruhigen Abend mit nur ein paar wenigen kleineren Hilfeleistungen. Am Rosenmontag konnten wir noch mit einigem Helfern die Aachener Kameraden bei der Absicherung des Aachener Rosenmontagszuges unterstützen. Unser Dank an alle Wettergötter und die Aachener Kameraden für die tolle Zusammenarbeit.

 

 

Wir bedanken uns bei unseren Helfern für die geleistete Arbeit der vergangenen Wochen. Ihr seid ein tolles Team.

 

 

Auch bei uns ist Karneval

Foto: DRK Würselen

Die Vorbereitungen für die närrische-fünfte-Jahreszeit laufen auf Hochtouren. Auch das DRK Würselen ist da keine Ausnahme. Wir werden an allen Karnevalstagen für die Sicherheit der Würselener Bürger und natürlich auch für alle Feierwilligen aus dem Umland zur Stelle sein. Zu finden sind wir auf einer Vielzahl von Veranstaltungen in Würselen. Hierbei gilt auch ein besonderer Dank, an die beiden Würselener Karnevalsgesellschaften "1. WKV" und "Au Ülle". Beide vertrauen uns schon zum wiederholten Mal durch die gesamte Session, die Sicherheit ihrer Gäste an. Ebenfalls schon seit vielen Jahren sichern wir gemeinsam mit der Würselener Feuerwehr den Tulpensonntagszug in Würselen ab.

Wir wünschen den Würselener Tollitäten sowie allen Jecken eine fröhliche und unfallfreie Session. Wir würden uns freuen, eine große Anzahl von Besuchern auf den Veranstaltungen der Würselener Gesellschaften zu treffen, gerne auch ohne die Notwendigkeit einer medizinischen Behandlung.

Für weiter Informationen lesen sie weiter: ---->

 

In Gedenken an einen lieben Menschen

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Das DRK in Würselen freut sich über Spenden für Flüchtlinge

Gruppenbild mit Post
Foto: AZ

„Die Hilfsbereitschaft für Flüchtlinge ist nach wie vor ungebrochen“, freute sich der Vorsitzende des DRK-Stadtverbandes, Bürgermeister Arno Nelles, als zwei bis unters Dach mit Hilfsgütern beladene Lieferwagen der Post Geilenkirchen auf dem Hof der Unterkunft an der Sebastianusstraße eintrafen.


Der Zustellstützpunkt mit Leiterfunktion hatte eine Sammelaktion gestartet und innerhalb von zwei Tagen Kleidung für Kinder und Erwachsene, Stofftiere und jede Menge Hygiene-Artikel, die dringend benötigt werden, sowie zwei Kinderwagen eingesammelt. Dass sie beim DRK Würselen landeten, ist schnell erklärt.
Der Jülicher Stützpunktleiter Ralf Erdweg ist der Vater der Würselener Geschäftsführerin Sandra Bergrath. Unterstützung leistete ihm bei dieser Initiative der Alsdorfer Stützpunktleiter Dirk Winkler. Das DRK Würselen, das die Sammelunterkunft in der ehemaligen Schule an Helleter Feldchen betreut, wird die Hilfsgüter an die Flüchtlinge weiter reichen, die sie am dringendsten brauchen.

Aachener Zeitung vom 05.10.15

Flüchtlinge in Würselen: Freiwillige unterstützen das Rote Kreuz

Sascha Bergrath - DRK Würselen
Foto: AZ

WÜRSELEN. Ali Hassan Haidous erlebt seine Geschichte jetzt ein zweites Mal – angesichts der aktuellen Generation von Flüchtlingen. Vor 25 Jahren ist er aus dem Libanon vor dem Krieg geflohen. Hat Haus und Hof aufgeben müssen. Familienangehörige haben die Gewalt in der alten Heimat nicht überlebt.

Sein Weg führte ihn über die Niederlande nach Deutschland, wie er erzählt. Hier lebt er schon seit 24 Jahren. Freiwillig ist er nun als Dolmetscher in der ehemaligen Albert-Schweitzer-Schule in Würselen aktiv. Dort sind vor ein paar Tagen kurz hintereinander 50 und weitere 35 Asylbewerber angekommen, die im Rahmen des Erstaufnahmeverfahrens der Kommune zugewiesen worden sind. Haidous‘ Frau und zwei Töchter helfen ebenfalls dort. Arabisch ist gefragt. Denn deutsche Sprachkompetenz will erst noch vermittelt werden.
In den Gesprächen mit der neuen „Generation“ von Flüchtlingen – überwiegend aus Syrien – wiederholen sich die Nöte, die Haidous nur zu gut kennt. Große Sorge der Asylbewerber gilt ihren Familienangehörigen. Viel wird telefoniert, mit Unterstützung der Helfer recherchiert. Denn auf der Flucht sind Familien getrennt worden, Angehörige in der Heimat zurückgeblieben.
Thomas Mund vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) Würselen berichtet – bei einem schnellen Essen zwischendurch – von einer gelungenen Familienzusammenführung. So kamen in Würselen Großvater und Enkelkind an – ein Baby noch, das von der stillenden Mutter getrennt worden war. Dank enger Kooperation mit der Bundespolizei und den Johannitern gelang es, den Rest der Familie nebst Mutter anderweitig ausfindig zu machen, wie Mund erzählt. Nun ist die Familie wieder glücklich vereint und gehört das Kleinkind zu den Lieblingen der ehrenamtlichen Helfer.
„Die Asylsuchenden hatten fast nichts dabei, als sie hier ankamen“, sagt Jürgen Hohlfeld, Vorsitzender des Fördervereins Asyl Würselen. Gemeinsam sitzt er mit der evangelischen Pfarrerin Dorothea-Elisabeth Alders (Broichweiden) an einem Tisch am Rande des ehemaligen Schulhofs und schaut dem bunten Treiben vor ihm zu. Alders hat über den Freundeskreis Jülicher Straße zum Arbeitskreis Asyl und dann zum Förderverein gefunden. Hubert Goergens, einer von vielen ehrenamtlichen Helfern, schraubt gerade ein Spielgerät zusammen. Die Rutsche wird gerne angenommen, sind doch viele Kinder unter den Asylbewerbern. Goergens Ehefrau Kaethe gibt Deutschunterricht. Das soll unbedingt erwähnt werden – auch dass andere Würselener hierbei aktiv sind, sagt Goergens, und wendet sich wieder seiner Arbeit zu.
Derzeit kümmern sich fünf Ehrenamtler um die Vermittlung von Sprachkompetenz, sagt eine junge Frau, die aber ihren Namen nicht in der Zeitung lesen will. „Es geht um die Vermittlung erster Grundlagen“, betont sie. „Und mit dem Unterricht bekommen sie auch Struktur in den Tag, sind beschäftigt und werden motiviert.“ Dreimal die Woche werden Asylbewerber unterrichtet – und bitten schon um mehr Stunden und Hausaufgaben. Natürlich wird bei jeder Gelegenheit das Gelernte auch ausprobiert, auch bei Ausflügen, die in die Umgebung führen, sagt die engagierte Frau.
Hohlfeld spricht von einer großen Welle der Hilfsbereitschaft, die sich keineswegs in Sachspenden erschöpft. Aus dem unmittelbaren Wohnumfeld schauen Bürger immer wieder vorbei und packen mit an. Im Bereich des ehemaligen Schwimmbeckens der Schule wurde eine Kleiderkammer eingerichtet. Der Bedarf ist bis auf einige bestimmte Dinge zurzeit gedeckt, sagt Hohlfeld, und schaut auf seine Notizen. Es fehlen noch Winterschuhe für Frauen ohne Absätze, Sportschuhe für Männer in den Größen 44 bis 47, Jogginghosen für Frauen und Männer, zwei „Gehfrei“ für Kinder und funktionstüchtige Fahrräder nebst Schlössern. Wer solche „Ausrüstung“ erübrigen kann, gebe die Sachen bitte direkt an der Albert-Schweitzer-Schule ab, sagt Hohlfeld. Auch die Stadt Würselen weist auf Ihrer Homepage auf konkreten Bedarf hin.
Einsatzleiter Sascha Bergrath vom Deutschen Roten Kreuz Würselen hat die letzten Tage – wie seine Kollegen auch – nur wenig geschlafen. Aber Hilfe ist schon da. Die hauptamtlichen Kollegen vom Kreis-DRK übernehmen an diesem Tag die Betreuung.


Bergraths Team hat bis dahin die Erstaufnahme vor Ort organisiert. Es gibt eine Küche, Anlaufstelle ist ein kleines Büro. Einige Asylbewerber werden gerade im Rahmen der medizinischen Erstbetreuung zum Standort Bardenberg des Medizinischen Zentrums gefahren, um geröntgt zu werden. Andere füllen mit Hilfe der Ehrenamtler Zettel aus, auf denen sie ihren Bedarf und die Konfektionsgrößen der notwendigen Bekleidung ankreuzen. „Die eine oder andere Kleinigkeit wie Hygieneartikel besorgen wir schnell selbst.“, erzählt Bergrath. Immer wieder wird improvisiert, tauchen neue Fragen und Probleme auf. Aber die DRK’ler gehen in ihrer Aufgabe auf. Jede gemeisterte Herausforderung motiviert zu mehr. Zwischenzeitlich haben sich drei Ärzte, die aus Syrien stammen und in der Region bereits Fußgefasst haben, gemeldet, um bei der medizinischen Betreuung der Neuankömmlinge zu helfen. Eine Zahnärztin aus Syrien kommt in die Albert-Schweitzer-Schule, um den weiteren Behandlungsbedarf festzustellen.
Und für die Sicherheit der Asylbewerber ist auch gesorgt. Nach Passieren des Wachmanns, der aufmerksam Posten steht, fällt das Eingangstor ins Schloss.

Aachener Zeitung vom 02.10.15

Erster Ausflug der Würselener Wasserwacht


Foto: Wasserwacht Würselen

Am Sonntag den 12.07.15 fand ein erster Ausflug der Würselener Wasserwacht statt. Gemeinsam mit der Jugend der Wasserwacht Nordeifel fuhren unsere Helfer nach Köln, um dort einen Abwechslungsreichen und spannenden Tag am Rhein zu verbringen. Es wurde ein Schlauchboot und ein Hochwasserboot mitgenommen und den neuen Wasserwachtlern sowie den Kindern und Jugendlichen das Element Wasser eimal von einer anderen, sportlichen Seite gezeigt. Dank der Kameraden des DRK Ortsvereins Monschau sowie der Kreisleitung der Wasserwacht kam auch der Gaumen nicht zu kurz. Wir danken allen fleißigen Händen für einen aufregenden Tag und spannende Einblicke in die Arbeit der Wasserwacht.

Wasserwacht Würselen gegründet

Foto: DRK Würselen

Am Sonntag den 03.05.15 fiel auf dem Würselener City-Fest der Startschuss für die erste Wasserwacht-Gemeinschaft in Würselen. Auch ohne direkte Anbindung an Fluss, See oder Meer ist die DRK Wasserwacht ein wichtiger Teil der DRK-Arbeit. 

Die DRK-Wasserwacht in der Städteregion Aachen steht überall da bereit, wo auf dem Wasser oder in der Nähe etwas Außergewöhnliches geschieht. Unsere Einsatzkräfte sind hoch qualifiziert und erfahren in allen Bereichen der Wasserrettung. Notfallmedizinische Fähigkeiten sind selbstverständlich.

Schwimmunfälle, in "Seenot" geratene Boote oder Umweltereignisse sind aber nicht die einzigen Herausforderungen für die Helfer der Wasserwacht. Auch bei vielen Großveranstaltungen rund ums Wasser sind wir aktiv, um die Sicherheit für Teilnehmer und Zuschauer zu gewährleisten. So nahe am Geschehen ist das eine verantwortungsvolle und gleichzeitig angenehme Aufgabe.

Die zweite Säule unserer abwechslungsreichen Arbeit ist die Breitenausbildung. In den Bereichen Schwimmen, Rettungsschwimmen und Erste Hilfe bieten wir regelmäßige Aus- und Fortbildungsmaßnahmen an. Dazu zählen Prüfungen der Rettungsfähigkeit für Lehrkräfte sowie maßgeschneiderte weitere Angebote. Projektwochen in Schulen sowie spezielle Ausbildungsangebote für Feuerwehren oder Tauchvereine runden unsere Palette ab.

Bei den Schwimmkursen sorgt die DRK-Wasserwacht mit routinierten Ausbilderinnen und Ausbildern dafür, dass möglichst viele Kinder früh und angstfrei gut schwimmen lernen und sich kontinuierlich verbessern.

Hier ist auch die neu gegründete Wasserwacht im DRK Stadtverband Würselen tätig.


Gestartet wird mit der Ausbildung der Wasserwacht-Jugend. Diese Gruppe ist für die jüngsten Wasserretter (und die es werden wollen) im Alter von 6 bis 12 Jahren gedacht.
Bei den Kursen geht es um Schwimmfertigkeiten, den Ausbau von Schwimmtechniken sowie spielerische Übungen zur Ersten Hilfe. Wer weitere Ziele erreichen möchte, kann sich zum Abschluss sogar als "Juniorretter" ausbilden lassen.
In der weiteren Ausbildung werden die „Juniorretter“ nun für die weiteren Rettungsschwimmabzeichen sowie den Bootsdienst vorbereitet. 
Auch Erwachsene und Quereinsteiger werden problemlos mitgenommen und die Gemeinschaft fördert die gemeinsamen Aktivitäten. Sanitätsausbildung, Wasserretter und ganz besonders auch Ausbildung zum Ausbilder unterstützen wir.  Bei der Unterstützung in der Ausbildung von Kindern und Jugendlichen suchen wir immer helfende Hände. Bei Interessen sind wir unter wasserwacht[at]drk-wuerselenl[dot]de oder unter 0172-2402580 erreichbar.

Anmeldungen zum Schwimmkurs und zur Ausbildung in der der Wasserwacht-Jugend nehmen wir unter schwimmen[at]drk-wuerselen[dot]de oder unter 0172-2402580 entgegen.

Die Schwimmzeiten starten voraussichtlich ab Juli, immer Montags ab 17:00 Uhr im Aquana Freizeitbad in Würselen. 

Das DRK in Würselen weiter stark engagiert

Von 311 Helfern des DRK-Stadtverbands wurden im Jahre 2014 rund 2885 Stunden ehrenamtlichen Dienstes geleistet. Die Arbeit des Blutspendenteams ist dieser Bilanz noch nicht erfasst. Das geht aus dem Rechenschaftsbericht hervor, den Geschäftsführerin und Bereitschaftsleiterin Sandra Bergrath der vom Vorsitzenden, Bürgermeister Arno Nelles geleiteten Hauptversammlung vorlegte. Er bedankte sich bei allen ehrenamtlichen Helfern herzlich: „Bleibt uns treu, wir brauchen Euch auch in Zukunft noch.“ Die Jubilare seien Vorbilder für kommende Generationen.

Mit einer neuen Bereitschaftsleitung war der DRK-Stadtverband ins Jahr 2014 gestartet. Ein Helfer konnte die Ausbildung zum Gruppenführer Technik und Sicherheit abschließen. Neu aufgenommen wurden zwölf Helfer, vier Aktive absolvierten die Ausbildung zum Rettungshelfer, drei die zum Rettungssanitäter, einer die zum Rettungsassistenten und einer die zum Lehrrettungsassistenten. Bei größeren und kleineren Übungen stellte die Bereitschaft ihr Leistungsvermögen unter Beweis.

Schulranzen-Aktion

Die Geschäftsführerin Sandra Bergrath stellte geplante beziehungsweise bereits gestartete Projekte vor. Auf den Weg gebracht ist seit Jahresbeginn in Kooperation mit der Würselener Tafel eine Schulranzen-Aktion. Es werden noch verwendbare Schulmaterialien aller Art gesammelt und sozial schwachen Schülern zur Verfügung gestellt. Gesammelt werden sie zu den jeweiligen Blutspendeterminen, an den Dienstabenden der Bereitschaft sowie in den Schreibwarenhandlungen der Firma Pfennings an der Kaiserstraße 25 und in Bardenberg, Dorfstraße 2 A. Nachfragen sind zu richten per Mail an info@drk-wuerselen.de oder unter Telefon 0172/2402580.

Im Frühjahr 2015 wird das DRK Würselen sein Angebot um eine Jugendabteilung der Wasserwacht erweitern. Die Jugendarbeit, die in den letzten Jahren nur noch „schleppend“ lief, soll durch diese Maßnahme aktiviert werden. Dass die finanzielle Basis des Stadtverbandes solide ist, das war dem Bericht von Kassierer Marcus Fuhrmann zu entnehmen. Wie sich die Zahl der Blutspender entwickelte, darüber informierte der Beauftragte Leo Nacken. In Würselen-Mitte wurden 228 Spender gezählt, 24 neue, in Broichweiden 178, elf neue, und in Bardenberg 256, 13 neue. Der stärkste Rückgang aller drei Ortsteile musste in Broichweiden verkraftet werden. Deshalb der Appell von Leo Nacken an die Bevölkerung in allen drei Ortsteilen, den Stadtverband auch beim Blutspendedienst zu unterstützen.

Jubilare geehrt

Den zu ehrenden Helfern überreichte Vorsitzender Nelles die obligate Urkunde, während die Bereitschaftsleiterin ihnen die ihnen gebührende Spange ansteckte, erst den Helfern Heinz Viehoff und Sascha Bergrath (fünf Jahre), dann dem Uwe Gehlich (zehn Jahre) und anschließend Ralf Ortmanns und Uwe Krings (20 Jahre). Der Silberjubilar hieß Sandra Mülenders. Auf drei Jahrzehnte hatte es Kassierer Marcus Fuhrmann, auf 40 der ehemalige Bereitschaftsleiter Manfred Engels und Hans Grefen gebracht. 45 Jahre hielt Rolf Moetz dem Deutschen Roten Kreuz die Treue. Goldjubilare sind der Blutspendedienstbeauftragte Leo Nacken und der zweite Vorsitzende des Stadtverbandes und langjährige Vorsitzende des DRK-Ortsvereins Bardenberg, Heinrich Kaiser.

Quelle: Aachener Zeitung vom 30.01.2015 ehg

Das DRK Würselen in der Stadtzeitung "Os Woeschele"

Os Woesche Dezember 2014
Os Woeschele Dezember 2014

Sollten sie unseren Bericht in der letzten Ausgabe der Würselener Stadtzeitung "Os Woeschele" im Jahr 2014 verpasst haben, können sie ihn hier finden.

 

 

 

 

 

 

Schluss nach 21 Jahren

Foto: Hannappel

Neue Bereitschaftsleitung im DRK-Stadtverband Würselen gewählt

Aus gesundheitlichen Gründen legte der Bereitschaftsleiter Manfred Engels sein Amt nach mehr als 21 Jahren nieder. Sandra und Sascha Bergrath wurden von der Bereitschaftsversammlung ohne Gegenstimme zur neuen Bereitschaftsleitung im DRK-Stadtverband Würselen gewählt. Beide können weiterhin auf den Rat von Manfred Engels vertrauen, da dieser sein Amt als Zugführer der Einsatzeinheit Nord weiterhin ausüben wird. Nach dem Zusammenschluss der beiden DRK-Ortsvereine Würselen und Bardenberg war dies die erste gemeinsame Bereitschaftsversammlung. Anwesend waren alle Mitglieder des Stadtverbands, die aktiv an Sanitätsdiensten, Einsätzen und Übungen der Einsatzeinheit des Katastrophenschutzes oder des erweiterten Rettungsdienst der Städteregion teilnehmen. Durch die Mitglieder der Bereitschaft wird Personal für eine Einsatzeinheit im Rahmen des Katastrophenschutzes des Landes NRW, dem erweiterten Rettungsdienst sowie in der Patientenablage der Städteregion gestellt. Nach der Wahl bedankte sich die neu gewählte Bereitschaftsleitung bei Manfred Engels für seine langjährige, ehrenamtliche Tätigkeit.

Quelle: Super Sonntag vom 09.02.14

 

 

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